SCROLL

Entscheiden?
Vergiss es!
Warum? Weil du es nicht kannst. Oder weil es dir zumindest verdammt schwer fällt. Sonst wärst du nicht hier.
Und damit bist du nicht allein. Denn kein Mensch bringt dir bei, wie man Entscheidungen wirklich trifft. Und gleichzeitig tun alle so, als müssten wir das von ganz alleine können.
Was für ein Bullshit.
Nicht Entscheiden ist auch eine Entscheidung
Hier geht es um Entscheidungen, die du nicht mehr aufschieben kannst. Nicht die kleinen. Sondern die, die etwas verändern. Beziehung. Job. Business. Richtung. Die, bei denen du merkst: So wie es ist, geht es nicht weiter.
Und trotzdem passiert genau das: Du denkst. Du drehst es im Kopf. Du sprichst mit Leuten. Und landest wieder da, wo du angefangen hast. Keine Entscheidung.
Nicht, weil du zu wenig weißt. Sondern weil du an dem Punkt hängen bleibst, an dem es unbequem wird. Da, wo es nicht mehr um Optionen geht, sondern um Konsequenzen.

Wie du es richtig verkackst
Es gibt eine bewährte Methode, um eine wichtige Entscheidung so zu behandeln, dass du am Ende mit dem beschissensten Ergebnis rausgehst, das möglich ist. Die Methode ist einfach. Du musst nichts Großes tun. Kein Drama. Keine Eskalation. Du machst einfach, was die meisten machen.
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Ignorier dein Gefühl.
Wenn sich etwas falsch anfühlt, red dir ein, dass du übertreibst. Dass du gerade einfach zu empfindlich bist. Oder zu ungeduldig. Oder zu emotional. Irgendwas davon wird schon passen.
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Setz auf Hoffnung.
Hoffnung ist fantastisch. Vor allem dann, wenn sie zuverlässig verhindert, dass du endlich entscheidest. Du musst nur fest genug daran glauben, dass sich alles irgendwie von selbst sortiert.
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Red viel darüber.
Nur bitte nicht mit der Person, mit der du eigentlich reden müsstest. Freunde sind ideal. Die hören zu, nicken verständnisvoll und sagen Sätze wie: „Das wird schon wieder.“ Danach gehst du nach Hause und hast exakt dasselbe Problem wie vorher. Aber immerhin mit Bestätigung.
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Denk einfach noch länger drüber nach.
Am besten so lange, bis sich jede Option falsch anfühlt. Wenn du dir wirklich Mühe gibst, kannst du jede Entscheidung so lange analysieren, bis sie komplett unentscheidbar wirkt. Ist eine erstaunlich zuverlässige Methode, sich selbst lahmzulegen.
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Hol dir noch einen Input.
Noch einen Podcast. Noch einen klugen Gedanken. Noch eine Methode. Noch irgendeinen Experten, der dir erklärt, wie Entscheidungen angeblich funktionieren. Bloß nicht entscheiden. Das wäre ja voreilig. Das alles bringt dich nur leider keinen Schritt weiter.
Weil der Punkt nicht ist, was du tun sollst.
Der Punkt ist, warum du es nicht tust.

Long story short
Ich kenne das ziemlich gut. Ich habe Entscheidungen zu lange hinausgezögert. Zu lange gewartet. Zu lange gehofft, dass sich Dinge von selbst klären. Haben sie nicht. Ich war überzeugt, dass ich ein klar denkender, rationaler Typ bin. Jemand, der Dinge durchdringt. Der nicht vorschnell entscheidet. Der Verantwortung ernst nimmt.
In Wahrheit? Ich war verdammt gut darin, Entscheidungen nicht zu treffen. Ich konnte dir jede Option erklären. Jedes Risiko sauber auseinandernehmen. Aber wenn es drauf ankam, habe ich gewartet. Zu lange. Und das kostet. Nicht sofort. Nicht spektakulär. Es kostet dich Stück für Stück. Zeit. Energie. Selbstachtung.
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Ich habe gute Ideen nicht verfolgt. Tausend mal darüber nach gedacht. Aber keinen echten Schritt gemacht. Weil ich sicher sein wollte.
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Ich habe Unternehmen zu spät beendet. Ich habe Entscheidungen rausgeschoben, die ich längst hätte treffen müssen. Das Ergebnis? An die Wand gefahren.
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Ich habe mich in die falschen Beziehungen gestürzt oder sie nicht rechtzeitig beendet. Weil ich nicht bewusst entschieden habe, sondern es einfach geschehen lassen habe. Weil es bequem war.
Ich habe jede Menge falscher Entscheidungen getroffen. Und manche auch gar nicht. Und hab’ es oft richtig verkackt. Und irgendwann habe ich begriffen, dass ich noch so gut sein kann, in dem was ich tue, wenn ich jedoch die falschen Entscheidungen treffe, dann ist das alles völlig umsonst.

Klar im Kopf
Und genau deswegen ist dies heute mein Herzensthema. Weil ich erkannt habe, wie oft wir uns alle das Leben selber schwer machen, weil wir nie gelernt haben, die für uns wichtigen Entscheidungen auch richtig zu treffen.
Heute arbeite ich genau an diesem Punkt. Nicht an Theorien. Nicht an Modellen. Sondern da, wo du gerade ein Problem hast, wo du mit deiner Entscheidung nicht weiter kommst. Ich helfe dir, das Ding sauber auf den Tisch zu legen. Ohne Schönreden. Ohne Umwege. Bis klar ist, worum es wirklich geht. Und was deine Entscheidung ist.
Und ja, am Ende geht es genau darum: Dass du endlich eine Entscheidung triffst. Nicht irgendwann. Nicht vielleicht. Nicht „mal schauen“. Sondern jetzt. Eine, die klar ist. Die nicht wackelt. Bei der du nicht drei Tage später wieder anfängst zu zweifeln. Sondern eine, hinter der du stehst. Und die du auch lebst.
Weißt du, was sich dann verändert? Nicht dein Leben über Nacht. Aber etwas viel Wichtigeres: Der Scheiß hört auf. Dieses ständige Drehen im Kopf. Dieses „Was wäre wenn…“. Diese Gespräche, die zu nichts führen. Es ist ruhig. Du wachst morgens auf und denkst nicht als erstes an dieses Thema. Du sitzt nicht mehr mit Freunden da und erzählst zum zwanzigsten Mal dieselbe Geschichte. Du bist einfach durch damit.
Und plötzlich hast du wieder Energie für Dinge, die wirklich zählen. Nicht, weil alles perfekt ist.
Sondern weil du endlich klar bist.

Los jetzt!
Wenn du gerade an so einem Punkt bist, hast du zwei Möglichkeiten.
Du drehst das Thema noch eine Weile weiter. Wie bisher. Und gibst weiter einen Haufen Geld für Kaffee oder Bier bei deinen nächsten 27 Gesprächen über dieses Thema aus. Nur um danach festzustellen, dass du immer noch keinen Millimeter weiter bist. Glückwunsch. Läuft.
Oder du machst es einmal sauber. Wenn du für dich anfangen willst: Hol dir den Einstieg und geh das Thema durch. Wenn du merkst, dass du dich weiter im Kreis drehst: Dann klären wir das gemeinsam.
Aber egal was du machst:
Hör auf, dir einzureden, dass das Problem sich von selbst löst.

